mit allgemeinen Substantiven geizen

In jeder Disziplin gibt es Substantive, die so allgemein und abstrakt sind, dass sie fast nichts aussagen. Verwenden Sie solche abstrakten Substantive sparsam. Bevorzugen Sie stattdessen konkrete Bezeichnungen. Einige Beispiele aus der Ökologie: rn„Landschaftselemente“ ist abstrakt, „Buchen und Tannen“ ist konkret; rn„Umweltveränderung“ ist abstrakt, „Gewässerversauerung“ ist konkret; rn„Biodiversität“ ist abstrakt, „Anzahl der Insektenarten“ ist konkret.

Web-Konferenzen für die Zusammenarbeit

Nutzen Sie Web-Konferenzen bei Team-Schreibprojekten. Kostenlose Dienste bieten zum Beispiel meetingburner.com, sabameeting.com und showdocument.com.

Paraphrasieren: Umwege lohnen sich

Der schnellste Weg von der fremden Formulierung (im Quellentext) zur eigenen Formulierung (in der Paraphrase) ist nicht der direkte. Denn wer versucht, unmittelbar nach dem Lesen des Quellentextes den eigenen Text zu formulieren, kommt oft nur langsam voran. Umwege über Randnotizen, Zusammenfassungen, Sammlungen wörtlicher Zitate oder Visualisierungen lohnen sich, um das eigene Formulieren vorzubereiten.

andere Sprache, andere Kultur

Die Wissenschaftssprache Englisch ist nicht kulturneutral. Wer in nordamerikanischen Fachzeitschriften publizieren möchte, sollte die nordamerikanische Kommunikationskultur kennen und Unterschiede zur eigenen Kultur reflektieren. Typisch für die Kommunikation in Nordamerika sind z.B. lineare Argumentationsmuster (ohne Abschweifungen) sowie direkte und explizite Aussagen.

den richtigen Ton treffen

Inhaltlich gleiche Aussagen können in verschiedenen Tonalitäten erscheinen. Die gewählten Wörter sind entscheidend. Prüfen Sie deshalb, ob Substantive, Verben und Adjektive dem Ton Ihrer Zielgruppe entsprechen.

Ethik beim Forschen und Publizieren

Was ist korrekt, was ist betrügerisch? Die Website „Ethics in Research and Publication“ enthält hilfreiche Richtlinien (http://ethics.elsevier.com).

eine gute Idee

Es gibt viele Wege zu guten Ideen. Nutzen Sie die Anregungen auf www.zoe.ch/einblick_2012_02.html

Abstract: zwei Typen

Man kann zwei Typen von Abstracts unterscheiden (Glasman-Deal, 2010, Science Research Writing).rn> Typ 1 enthält Informationen aus allen vier Kapiteln des Forschungsberichtes (Hintergrund, Methoden, Ergebnisse, Schlussfolgerung).rn> Typ 2 ist kürzer und konzentriert sich auf einen oder zwei Aspekte der Arbeit. Bei Typ 2 werden häufig nur die Methoden und die Ergebnisse/die Errungenschaft vorgestellt.rnPrüfen Sie für Ihr Ziel-Journal, welcher Typ gefordert wird.

der Sinn des Schreibens

Überlegen Sie: Welche sinnvollen Auswirkungen hat mein Schreiben? Denken Sie dabei an andere Menschen und an sich selbst. Diese Überlegungen lohnen sich. Denn wenn der Sinn stimmt, stimmt auch die Motivation.

Gliederungsansicht nutzen

Die Gliederungsansicht erleichtert das Planen der Textstruktur. Wählen Sie in Microsoft Word die Registerkarte „Ansicht“ und die Schaltfläche „Gliederung“.