keine Angst vor Wiederholungen

Wiederholungen im Satzbau (Parallelkonstruktionen) machen deutlich, dass verschiedene Aussagen auf der selben Ebene des Argumentationsgerüstes stehen. Wiederholungen in der Wortwahl verdeutlichen enge inhaltliche Zusammenhänge. Arbeiten Sie mit Wiederholungen, um die Verständlichkeit Ihrer Texte zu erhöhen.

Rolle und Schreibort wechseln

Schlüpfen Sie beim Schreiben in verschiedene Rollen und verknüpfen Sie diese Rollen mit bestimmen Orten. Auf Ihrem Lehnstuhl sind Sie das schreibwütige Genie, an Ihrem Bürotisch der zielorientierte Realist und am Stehpult der schonungslose Kritiker.

zwei Bildschirme verwenden

Arbeiten Sie mit zwei Bildschirmen beim Schreiben. Der eine Bildschirm zeigt Texte, die Sie zitieren oder Daten, die Sie beschreiben. Der andere Bildschirm zeigt Ihren Textentwurf.

Zuversicht zeigen

Lassen Sie Ihre Texte Zuversicht und Kompetenz ausstrahlen. Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Schlussfolgerungen.

Lockerungsübungen

Betrachten Sie erste Entwürfe als Übungen fürs Strukturieren der Gedanken. Das ist genug und mehr brauchen Sie am Anfang gar nicht zu leisten. Und immer schön locker bleiben beim Üben.

Kritik dankbar annehmen

Bedanken Sie sich bei Personen, die Ihre Texte kritisieren. Kritik hilft, Texte zu verbessern. Und Kritik richtet sich nicht an Ihre Person, sondern an Ihren Text.

Logbuch führen

Betrachten Sie die Arbeit an einem längeren wissenschaftlichen Text als Abenteuerreise und führen Sie ein Logbuch. Notieren Sie regelmässig Position, Hindernisse und Erfolge.

neu? richtig? interessant?

Stellen Sie bei der Beurteilung von wissenschaftlichen Texten drei Fragen: Sind die Ergebnisse neu? Sind theoretische Überlegungen, Methoden und Schlussfolgerungen richtig? Ist der Text für die Scientific Community interessant?

Schreibkultur englischsprachiger Länder beachten

In englischsprachigen Ländern wird beim wissenschaftlichen Schreiben sehr viel Wert auf Leserfreundlichkeit, Verständlichkeit und Überzeugungskraft gelegt. Das sollten Sie beachten, wenn Sie für amerikanische oder englische Journals schreiben.

zuerst nach Themen, später nach Kernaussagen gliedern

Entwickeln Sie zuerst eine themenbezogene Gliederung. Wenn die Literaturstellen erarbeitet und erste Entwürfe zu den einzelnen Gliederungspunkten geschrieben sind, können Sie eine „Kernaussagen-Gliederung“ erstellen. Das hilft beim Überprüfen der Argumentationskette und bei der Fokussierung.