Unsicherheit akzeptieren

Beim Schreiben des Entwurfes ist alles offen und Unsicherheit stellt sich ein. Akzeptieren Sie diese Unsicherheit. Später, beim Überarbeiten, werden Sie zur gewohnten Sicherheit zurückfinden.

(Schreib-)Prozesse optimieren

Versuchen Sie nicht, Ihr Zeitmanagement, Ihre Prioritätensetzung oder Ihre Informationsverwaltung zu optimieren. Versuchen Sie, Prozesse zu optimieren. Welche Ziele möchte ich erreichen? Welche Arbeitsschritte kann ich unterscheiden? Wie erledige ich die einzelnen Arbeitsschritte schnell und gut? Welches System erinnert mich zuverlässig an Ziele und Arbeitsschritte?

gute statistische Grafiken…

Gute statistische Grafiken:rn• zeigen relevante Sachverhaltern• zeigen komplexe Sachverhaltern• enthalten viele Datenrn• enthalten wenig grafische Elemente (Beschränkung auf das Wesentliche)rn• sind schnell erfassbar.

Fertigstellungstermin anschreiben

Schreiben Sie den geplanten Fertigstellungstermin an den Anfang Ihres Manuskriptes. Der Termin erinnert Sie bei der Arbeit am Text immer wieder daran, dass die Zeit drängt.

ein Motto als Ziel für dieses Jahr

Wählen Sie als Ziel ein Motto, das spontan positive Gefühle weckt. Formulieren Sie Ihr Motto-Ziel in bildhafter Sprache und in Gegenwartsform (z.B. „ich schreibe mich zum Erfolg“, „ich trainiere regelmässig für den Schreib-Marathon“).

Energie tanken

Schreiben verbraucht mentale Energie. Tanken Sie ab und zu auf (z.B. beim Ausschlafen, Nichtstun, Spazieren).

Grafiken: gleicher Typ, gleiche Darstellung

In Grafiken sollten Sie für Elemente des gleichen Typs (z.B. Achse, Linie, Datenpunkt) die gleiche Darstellungsform verwenden. Unterschiedliche Darstellungsformen sollten Sie nur verwenden, um Unterschiede zu zeigen, nicht um abzuwechseln.

amerikanisches oder britisches Englisch?

Schreiben Sie amerikanisches Englisch. Amerikanisches Englisch hat eine einfachere Rechtschreibung und Grammatik als britisches Englisch.

guter Stil: etwas zu sagen haben

„Daher nun ist die erste, ja, schon für sich allein beinahe ausreichende Regel des guten Stils diese, dass man etwas zu sagen habe: o, damit kommt man weit!“rn(Arthur Schoppenhauer 1851)rn

Layout und Wahrnehmung

Beachten Sie beim Layout Ihrer Texte folgende Wahrnehmungsmuster:rn> Wir lesen von links nach rechts.rn> Wir lesen von oben nach unten.rn> Grosse Objekte erscheinen uns wichtiger als kleine.rn> Dicke Linien erscheinen uns wichtiger als dünne.rn> Aktive Bereiche, das sind Bereiche in denen etwas passiert, erscheinen uns besonders wichtig.rn> Ähnliche, verwandte, zusammengehörige Elemente stehen zusammen.rn